Die Bilder der Malerin Verena von Lichtenberg sind in Japan im Museum Kagawa zu sehen - 2019
Die Werke von Verena von Lichtenberg im Kagawa-Museum - Japan - 2019
Im Jahr 2019 wurden die Werke von Verena von Lichtenberg im Kagawa-Museum in Takamatsu auf der japanischen Insel Shikoku präsentiert.
Das Kagawa-Museum ist eine bedeutende kulturelle Institution der Präfektur Kagawa, die die Funktionen eines Kunstmuseums, eines Geschichtsmuseums und eines Museums für regionales Kulturerbe vereint. In unmittelbarer Nähe des Schlosses von Takamatsu gelegen und zur Seto-Inlandsee ausgerichtet, nimmt das Museum eine zentrale Rolle im kulturellen Gefüge der Region ein. Seine kuratorische Ausrichtung zeichnet sich durch einen Dialog zwischen traditionellem japanischem Erbe, moderner Kunst und internationaler zeitgenössischer Produktion aus.
In diesem Kontext entfaltete die Präsentation der Werke von Verena von Lichtenberg eine besondere Resonanz. Die Sensibilität des Museums für Materialität, räumliche Wahrnehmung sowie für die Beziehung zwischen Natur, Erinnerung und gebautem Raum steht in enger Verbindung zu zentralen Fragestellungen des künstlerischen Werks der Malerin.
Nach ihren Ausstellungen in Tokio und der Entwicklung der Serien Nord Licht, Lumière Australe und Asian Lights stellte diese Präsentation im Kagawa-Museum einen weiteren wichtigen Schritt in der Verankerung ihres Œuvres in Japan dar. Ihre Malerei, geprägt von Schichtungen aus Licht, subtilen chromatischen Schwingungen und der Konstruktion innerer Landschaften, fand einen natürlichen Dialog mit japanischen ästhetischen Prinzipien wie Reduktion, Leere und poetischer Raumerfahrung.
Die Begegnung zwischen der visuellen Sprache von Verena von Lichtenberg und dem musealen Raum machte eine gemeinsame Sensibilität für Stille, Rhythmus und räumliche Atmung sichtbar. Die Werke erscheinen dabei nicht als statische Bilder, sondern als sich wandelnde Oberflächen, in denen Licht zu einer zeitlichen und geistigen Erfahrung wird.
Diese Ausstellung vertiefte somit den künstlerischen Dialog mit Japan und bestätigte die internationale Anerkennung ihres Werkes in Institutionen, die sowohl experimentelle zeitgenössische Kunst als auch kontemplative Tiefe fördern.
Die Bilder und Werke der Künstlerin Verena von Lichtenberg sind in Japan im Museum Takamatsu
vom 1 Januar bis 28 Februar 2015

Das Museum besteht aus mehreren Ebenen und bietet ein vielfältiges kulturelles Programm. Es zeigt sowohl Wechselausstellungen als auch eine permanente Sammlung von Gemälden. Darüber hinaus verfügt es über Keramiken und eine umfangreiche Sammlung von Masken aus allen fünf Kontinenten.
Ein Bereich des Museums ist den Sammlungen und Techniken zur Geschichte der Fotografie gewidmet. Dort können Besucher Darstellungen von Gemälden, Gravuren sowie Instrumente und künstlerische Maschinen von den Anfängen der Fotografie bis zu ihren zeitgenössischen Entwicklungen entdecken.
In diesem reichen und interdisziplinären musealen Kontext finden die Werke von Verena von Lichtenberg, insbesondere die 2015 präsentierte Serie Nord Licht, eine besondere Resonanz. Ihre Auseinandersetzung mit Licht, malerischer Schichtung und Raumwahrnehmung tritt in einen Dialog mit der Ausrichtung des Museums, das Bildgedächtnis, Technikgeschichte und zeitgenössische Kunst miteinander verbindet.
Die Vernissage der Ausstellung in Takamatsu fand am 2. Januar um 15 Uhr statt, wobei das Fernsehen bereits ab 14 Uhr vor Ort war.
Unter den anwesenden Persönlichkeiten befanden sich der Präfekt, der Abgeordnete sowie der Mäzen der Ausstellung. Während der Vernissage wurde zudem ein Vertreter von Art Communication empfangen. Die Veranstaltung wurde durch mehrere Radio- und Fernsehberichte in Japan und Frankreich begleitet. Die japanische Regierung sandte außerdem ein Schreiben der Unterstützung zur Förderung der französisch-japanischen kulturellen Zusammenarbeit.
Die Künstlerin Verena von Lichtenberg ist in Sétouti im Ha-Art Museum Takamatsu
